Balkonbeschreibung zu der Zeichnung mit den Problemfeldern:

1 Türanschluss
2 Wandanschluss
3 Wasserablauf
4 Rohrdurchführung
5 Rissüberbrückung
6 Stirnkante
7 Geländerpfosten

1) Türanschluss:
Die Türschwelle muss eine ausreichende Höhe aufweisen, um die neue Bodenbeschichtung zu überragen.
Die Anarbeitung sollte mit Elastischen- und Armiertensystemen erfolgen.

2) Wandanschluss:
Eine Bodenbeschichtung ohne Hohlkehle bzw. Fußleiste ist ein Versuch den Boden hübsch zu machen, aber keine Beschichtung.
Für eine dichte Wannenausbildung wird die Beschichtung an der Kehle bzw. Leiste hochgezogen.

3) Wasserablauf:
Der Einlauf muss an die Abdichtung eingedichtet werden.
Zusätzliche Löcher im Einlauf sorgen für den Ablauf von Wasser, dass sich zwischen Estrich und Abdichtung befindet.

4) Rohrdurchführung:
Das Rohr muss an die Abdichtung eingedichtet werden.
Zur besseren Versiegelung kann die Beschichtung am Rohr hochgezogen werden.

5) Rissüberbrückung:
Stark gerissene Böden sollten nur mit Elastischen- oder Armiertensystemen überarbeitet werden.
Große Risse werden mit einem Winkelschleifer geweitet und mit Gießharz ausgefüllt.
Oftmals muss eine fehlende Baudehnungsfuge eingearbeitet werden.

6) Stirnkante
Durch die verschiedenen Bewegungen von Kragplatte und Estrich, kommt es im Anschluss zur Rissbildung.
Daher sollten Stirnseiten immer mit armierten Elastiksystemen überarbeitet werden.
Bei ablaufenden Wasser über die Stirnseiten, können Randprofile (Link zu Gutjahr.de) oder Abtropfleisten (Link zu Korte.de) eingesetzt werden.

7) Geländerpfosten
Sollten in der Regel an der Untersicht oder der Stirnseite befestigt sein.
Bei Geländerpfosten im Estrich ist eine ähnliche Verfahrensweise wie bei den Rohrdurchführungen anzuraten.



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Katharinenstr. 21 in 1011 Berlin (Wilmersdorf) Straßenfassade Putz ausgebessert, komplett mit Spritzputz überzogen und gestrichen, ca. 550,00 m². Hoffassade WDVS-Montage ca. 320,00 m² Die Sanierung erfolgte im Sommer 2005

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